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DSGVO, Widerrufsrecht…. und warum nicht jeder in Ihr Schlafzimmer darf!

DSGVO, Widerrufsrecht…. und warum nicht jeder in Ihr Schlafzimmer darf!

Gute Makler sorgen für den Schutz der Privatsphäre des Verkäufers – wie das Gesetz dabei hilft

Haben Sie in den letzten Wochen auch unendlich viele Emails zum Thema Datenschutz erhalten? Sofern Sie genau wie wir geschäftlich täglich mit Kundendaten arbeiten, dürften Sie wissen, wie viel Arbeit die Umsetzung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) mit sich gebracht hat. Der Gesetzgeber hat nun noch klarer geregelt, welche Daten zu welchen Zeitpunkt erfragt werden dürfen. Prinzipiell gilt dabei der „Grundsatz der Datensparsamkeit“ – es dürfen nur die Informationen ermittelt werden, die zum jeweiligen Zeitpunkt benötigt werden.

Aber was hat das mit Ihrem Schlafzimmer zu tun? Ein guter Makler sorgt für den Schutz der Privatsphäre des Verkäufers – insbesondere berät er den potenziellen Kaufinteressenten vorab und überprüft ein ernstgemeintes Interesse, bevor er einen Besichtigungstermin vergibt. Und dabei hilft uns dieses Gesetz sogar! Denn bevor ein Interessent sensible Daten zur Immobilie erhält oder diese betritt, muss er sich zunächst mit ausführlichen Kontaktdaten bei uns registrieren, damit wir wissen, wem wir eigentlich Details zu Ihrem Eigentum preisgeben.

Seit dem 25. Mai und der Geltung der DSGVO muss der Interessent nun sogar ausdrücklich erklären, dass er auch damit einverstanden ist, dass wir seine Daten speichern und ihn kontaktieren dürfen. Wer nur „mal schauen“ will, wird nicht über diese Schwelle gehen – denn er könnte ja im Nachgang angerufen und Fragen beantworten müssen.

Damit aber nicht genug. Neben der DSGVO gilt für uns Makler auch das Fernabsatzgesetz. Kunden, die mit uns über das Internet oder Telefon Kontakt aufnehmen – also fast jeder – müssen über Ihr sogenanntes Widerrufsrecht belehrt werden. Um sofort Informationen detaillierte zur Immobilie zu erhalten und nicht 14 Tage später nach Ablauf der gesetzlichen Frist, müssen sie sogar ausdrücklich auf das Widerrufsrecht verzichten! Moment… Widerrufsrecht, Fernabsatzgesetz – die kaufen doch noch gar nicht? Richtig, der Interessent geht in diesem Vorgang ausschließlich die Verpflichtung ein, eine Provision zu zahlen, sollte er das über uns angebotene Objekt später tatsächlich kaufen – und darüber, dass er dies nicht widerrufen kann, müssen wir ihn belehren. Über diese zweite Schwelle des „Rechtsverzichts“ gehen in der Regel nur die Interessenten mit einer durchaus ernsthaften Kaufabsicht.

Erst wenn all diese „Hürden“ des Gesetzgebers vom Interessenten genommen sind, erhalten diese ein aussagekräftiges Exposé mit allen wichtigen Informationen zu dem Objekt und können prüfen, ob der Grundriss, die Ausstattung und vor allem die Lage gefallen.

Bei einem Besichtigungswunsch wird von Ihrem Makler vorab geklärt, ob die Immobilie der Lebenssituation und den finanziellen Möglichkeiten entspricht –  erst dann wird ein Termin vereinbart.

Wie Sie sehen, helfen die gesetzlich vorgeschriebenen Abläufe nun auch im Immobilienverkauf maßgeblich dabei, Ihre Privatsphäre zu schützen – und dass am Ende nur die Person einen Blick in Ihr Schlafzimmer werfen darf, über die wir ein, zwei Dinge wissen und dies akzeptiert.

Sollte sich Ihnen weitere Fragen zum Thema stellen oder möchten Sie genauer wissen, in welcher Form Ihre Daten bei uns gespeichert werden, rufen Sie uns gerne an! Herr Twachtmann stellt Ihnen Rede und Antwort, Tel. 0421-95 7008 11

 

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