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Elf Persönlichkeiten – eine Passion... Menschen ein neues Zuhause zu vermitteln!



Elf Persönlichkeiten – eine Passion…
...Menschen ein neues Zuhause zu vermitteln!
Jedes Gesicht dieser Collage steht für die Vielfalt der Hechler & Twachtmann Immobilien GmbH und macht diese doch zu etwas Einzigartigem. So gemeinsam das Ziel, so unterschiedlich die Personen die dahinter stehen. Wir laden Sie dazu ein, jeden Mitarbeiter des Unternehmens besser kennen zu lernen. Wie sie zu Hechler & Twachtmann Immobilien gekommen sind und was „Zuhause“ für jeden Einzelnen bedeutet, erfahren Sie in den kommenden Wochen im Rahmen einer Interview-Serie.

Interview Gisela Hechler

Und so kam es zur Übernahme der Firma…

Mein Name ist Gisela Hechler und als gebürtige Saarländerin hat es mich Mitte der 1980er Jahre der Liebe wegen nach Bremen verschlagen. Wie es im Leben manchmal so spielt, führte mich damals ein Schlüsselerlebnis bei der Haus- bzw. Wohnungssuche in die Immobilienbranche. Nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Mues Immobilien GmbH wollte mein damaliger Chef sich gerne ins Privatleben zurückziehen und so kam es zur Übernahme der Firma. Meinen jetzigen Geschäftspartner Volker Twachtmann kannte ich damals bereits viele Jahre durch seine Tätigkeit bei der Sparkasse in Bremen und danach als vertrauensvollen Finanzierer und ich konnte mir daher gut vorstellen, mit ihm den weiteren Weg zu gehen. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ haben wir nun 16 Jahre die Hechler & Twachtmann Immobilien GmbH zu einem erfolgreichen Unternehmen wachsen lassen – Ende unbekannt.

Oft denke ich „Was der Tag heute wohl so bringt?“
Einen typischen Arbeitstag, den gibt es in der Geschäftsführung nicht. Den Rahmen stecken natürlich zunächst Außentermine – insbesondere für Marktwertanalysen sind Herr Twachtmann und ich noch für den Kunden bzw. bei der Immobilie „vor Ort“ unterwegs. Ansonsten findet man mich als Leitung des Bremer Teams in der Schwachhauser Filiale. Oft denke ich morgens: Was der Tag heute wohl so bringt? Es wird eigentlich nie langweilig und es ist jeden Tag spannend ihm neu zu begegnen und seine Herausforderungen zu meistern. Und bei der Vielfältigkeit des Arbeitsgebietes gibt es eigentlich nichts, was mir nicht Spaß macht! Neben den Erstgesprächen mit Kunden im Verkauf, sind die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter wichtig, ebenso die stetige Prüfung und Verbesserung unserer internen Abläufe. Wir wollen uns ja ständig weiterentwickeln um unseren Kunden mit höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Die Bereiche Marketing und Buchhaltung sowie das Organisatorische gehören mit zu meinen Aufgabenschwerpunkten.


Die Herausforderung unserer Arbeit liegt nicht in der Immobilie selbst…
In der leitenden Funktion gilt es jeden Tag aufs Neue dafür zu sorgen, dass sowohl intern als auch extern die Kommunikation funktioniert, denn die ist das „A und O“ im Miteinander. Ein ständiger Austausch mit den Kollegen ist unumgänglich. Ziel ist natürlich, den Stand über alle Immobilien im Blick zu halten – und dabei alle Mitarbeiter aber auch sich selbst zu kontrollieren und die Prioritäten zu prüfen, welche sich insbesondere bei der Schnelllebigkeit unserer Zeit natürlich gerne täglich ändern. Die Herausforderung in unserer Arbeit liegt nicht nur in der Hauptsache der Immobilie – und alles was damit zusammenhängt – es sind vor allem die Menschen, die damit verbunden sind. Sie zu „lesen“ und glücklich zu machen mit unserer Tätigkeit. Ihnen mit unserer Kreativität zur Seite zu stehen und bei ihrem oft wichtigsten Schritt im Leben beratend zur Seite stehen zu dürfen – insbesondere, wenn es um den Verkauf oder den Kauf einer Immobile geht.

Wenn die Enkel zum Hörer greifen, haben wir unseren Job gut gemacht…
In all den Jahren habe ich einige ältere Kunden, insbesondere viele nette Damen kennen gelernt, die ich bei dem lebensverändernden Schritt, sich von Ihrem Zuhause trennen zu müssen, begleiten durfte. Die zahlreichen Erzählungen aus ihrem Leben haben mir sehr viel Lebensweisheit mit auf meinen Weg gegeben – das ist einfach unbezahlbar und dafür bin ich jeden Tag auf ein Neues sehr dankbar. Wirklich stolz macht es mich, dass uns so viele Kunden schon seit Jahrzehnten die Treue halten – über Generationen hinaus! Es ist nicht ungewöhnlich, dass Empfehlungen über die Großeltern kommen, die mit unserer Arbeit einmal zufrieden gewesen sind. Wenn dann die die „Kinder“ oder auch Enkelkinder zu uns kommen, das ist dann der Beweis, dass wir gute, vertrauensvolle Arbeit leisten.

Ich glaube, ich bin schon mit einer Gartenschere in der Hand auf die Welt gekommen…
Mein eigenes Zuhause ist für mich der wichtigste Ort der Welt – hier haben wirklich nur Menschen Zutritt, die mir wichtig sind und die ich mag. Na gut, ab und an muss der ein oder andere Handwerker mal in mein altes Häuschen, um es auf Stand zu halten. (Aber die kann ich in der Regel auch gut leiden!) 2014 habe ich das Schmuckstück in Brinkum zu meinem Eigenheim gemacht und sehr viel Herzblut in die Sanierung gesteckt. Aber die viele Arbeit und Zeit hat sich gelohnt, mir das Wohlfühl-Zuhause zu schaffen, welches es heute ist – und das war und ist jede Investition wert. So freue ich mich jeden Abend auf ein Neues nach Hause zu kommen und verlasse es am auch Morgen ungern. Insofern war für mich die Zeit des Corona-Lockdowns nicht so ein großes Problem, da ich mich sehr gerne in den eigenen vier Wänden aufhalte und natürlich in meinem Garten! Mit Ausnahme natürlich, dass ich meine Mutter nicht besuchen und in den Arm nehmen und mich nicht spontan mit Freunden treffen konnte. Zusammen mit meiner sechs Monate alten Golden-Retriever-Hündin verbringe ich am liebsten meine Wochenenden im Garten. Ich glaube, ich bin schon mit einer Gartenschere in der Hand auf die Welt gekommen. J Lange Spaziergänge – im Idealfall mit Badeplatz für den kleinen Vierbeiner, der gerade schwimmen gelernt hat – sind eine weitere Alternative, um die wenige Freizeit, die in unserm Beruf bleibt, zu verbringen. Somit habe ich das Wort „Entschleunigung“ nicht erst durch Corona entdeckt, sondern schon viel früher! 

Für 2021 wünsche ich mir…
…hoffentlich wieder das Weinfest zu organisieren (welches ab vergangenen Freitag eigentlich für eines der schönsten Wochenenden in der Gemeinde Stuhr gesorgt hätte)  – und nicht nur dort, sondern auch auf der Oceana wieder zu der Musik von unserem Lieblings-DJ Roland Kloos tanzen zu dürfen! Dass auch „Stuhr tanzt auf der Weser“ neben dem Weinfest so erfolgreich aufgenommen wurde, war für uns eine so große Freude und unter dem gesellschaftlichen Aspekt ein großer Gewinn für die Gemeinde. Die Veranstaltungen fehlen nicht nur uns, wir hören dass in diesen Tagen auch vermehrt von unseren Kunden. Am vergangenen September-Wochenende hätte dieses Jahr immerhin zum 17. Mal das Stuhrer Weinfest stattfinden sollen… der Ausfall ist eine traurige Premiere! Aber viel wichtiger in dieser Zeit ist natürlich erst einmal, dass all unsere Kunden glücklich sind in ihrem Zuhause – denn das macht nun mal die wahre Lebensqualität aus, ist es nun mal der Ort, an dem wir neben dem Beruf die meiste Zeit des Lebens verbringen. Für die kommenden letzten Jahre meiner Berufstätigkeit wünsche ich mir weiterhin der Kopf eines zufriedenen, engagierten und vor allem familiären tollen Teams zu sein – mit dem ich noch viele weitere Jahre „Ihr altes und neues Zuhause“ vermitteln darf!

Interview Sarah Ptasinska

Vom Main an die Weser…
Mein Name ist Sarah Ptasinska, ich bin 28 Jahre alt, in Frankfurt/M. geboren und aufgewachsen. Wegen der Liebe bin ich vor zwei Jahren aus der Großstadt nach Stuhr gezogen und es war eine sehr große Umstellung. Das platte Land… mir fehlte der Blick auf die Skyline sehr. Auch auf das nördlich verregnete Wetter musste ich mich erst einmal einstellen. Aber wie man so schön sagt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so hab auch ich mich an das Ländliche gewöhnt, es lieben gelernt und muss sagen, dass ich jetzt nicht mehr in der Großstadt leben möchte. Aber einen Besuch – bei den Eltern oder Freunden mache ich recht häufig, so wie es zeitlich passt.

Gebunden aber doch frei auf der Arbeit…
Seit Mitte letzten Jahres bin ich als Marketing Managerin bei Hechler & Twachtmann Immobilien in der Bremer Filiale tätig und für den Außenauftritt der Firma verantwortlich.
Ich bin für die Website zuständig, sprich ich pflege Änderungen/Neuigkeiten ein und stelle unsere Kundenbewertungen online, poste unsere neuen Objekte auf Facebook und auch auf Google my Business, bearbeite und retuschiere einzelne Objekte mit Photoshop und erstelle Fensteraushänge, sowohl für das Bremer und Stuhrer Büro, als auch für unseren Schaukasten in der Parkallee. Da wir zusätzlich Infoveranstaltungen rund um den Verkauf von Immobilien geben, gestalte ich die dazugehörigen Infoflyer, koordiniere die Termine und auch die Verteilung der Flyer. Ich gestalte ebenfalls unseren Newsletter, Anzeigen/Sonderseiten für verschiedene Tageszeitungen oder auch Kirchenblätter, Exposés für Neubauobjekte, die dazugehörigen Bauschilder, Gutscheinflyer, Nachbarschaftsflyer u.v.m. Die Vermarktung einer Immobilie ist also schon recht aufwendig geworden in den vergangenen Jahren und nicht eben mal erledigt. Da ich einen reinen Bürojob habe, wird man mich sehr selten wo anders, als an meinem Schreibtisch antreffen. Es kann vorkommen, dass ich einen 3D-Rundgang von einem Objekt mache, dann bin ich mal kurz nicht im Büro. So einen typischen Alltag habe ich aber nicht wirklich… Das Tolle an meiner Arbeit ist, dass ich mich kreativ ausleben kann. Zwar bin ich an das Corporate Design der Firma gebunden, aber frei in der Gestaltung. Meine täglichen  Herausforderungen lassen sich gut koordinieren, da ich kaum mit Kunden zu tun habe. Anstrengend finde ich die Arbeit auch überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, es macht mir viel Spaß und ich komme sehr gerne ins Büro, auch wegen der tollen Zusammenarbeit unter uns. Anfangs hatte ich, wie zwei meiner Kolleginnen auch schon in den Interviews geschrieben haben, große Bedenken, da das Team ja nur aus Frauen und einem Mann besteht, denn jeder weiß, was so viele Frauen auf einem Haufen bedeuten kann… :)  Aber hier ist es überhaupt nicht so. Wir helfen uns alle gegenseitig und sind immer für den anderen da! Ein positives und freundliches Arbeitsklima ohne negativen Stress ist das A und O!

Wir werden uns häuslich vergrößern…
Momentan wohnen mein Freund, unsere Katze und ich noch in einer Eigentumswohnung. Wir haben einen tollen Garten und diesen Sommer auch eine schicke Umzäunung bekommen. Im Sommer ist der Garten auch mein Lieblingsplatz: grillen, sonnen, mit Freunden den Abend verbringen… So gerne wir beide die Wohnung auch mögen, sie ist ein wenig zu klein. Zu unserem Glück haben wir in der letzten Woche die Zusage für ein Haus mit großem Grundstück bekommen, abseits von Stuhr, direkt am Wald und das freut uns sehr. Es ist ein altes Fachwerkhaus, welches innen komplett renoviert werden muss. Da Zuhause für mich Privatsphäre und Ruhe bedeutet, freue ich mich umso mehr außerhalb zu wohnen und die Ruhe vom Alltag genießen zu können.

Homeoffice: wieso eigentlich nicht?!
In den Anfängen der Corona-Pandemie war ich für einige Wochen im Homeoffice und konnte mir meine Arbeitszeit selbst einteilen. So hatte ich tagsüber mehr Freizeit und mehr abends gearbeitet. Es hat sich dadurch für mich rausgestellt, dass ich abends kreativer bin. Corona war aber weder Fluch noch Segen für mich. Ich hatte anfangs eher Angst, wie es sich auf meinen Job auswirken wird und natürlich auch um die Gesundheit meiner Liebsten…  Das einzig Positive, was Corona bei mir ausgelöst hat, ist schätzen gelernt zu haben, was man hat und das es einem viel besser geht, als es einem manches Mal bewusst ist. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass alle in meiner Nähe gesund bleiben, dass wir weiterhin bei H&T so gut zusammenarbeiten und offen über alles reden können, wie bisher auch!

Interview Katrin Orlowski

10 Jahre Hechler & Twachtmann Immobilien…

Ich bin Katrin Orlowski, 30 Jahre alt und komme ursprünglich aus Delmenhorst, wohne aber seit einigen Jahren mit meinem Partner in Bremen-Schwachhausen. Deshalb sieht man mich auch öfters mal in unserer Filiale in der Schwachhauser Heerstraße zwecks Besprechungen mit Bremer Kunden – mein eigentlicher Arbeitsplatz ist aber in der Stuhrer Filiale. Hier habe ich 2010 auch meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau begonnen, kürzlich am 1. August durfte ich mein zehnjähriges Jubiläum feiern! Bereits nach meiner Ausbildung habe ich mich auf die Bereiche Neubau und Gewerbe spezialisiert und damit fühle ich mich nach wie vor sehr wohl – es ist irgendwie gradliniger und die Abläufe sind klar strukturiert. Zudem interessiere ich mich auch privat für Neubauten, das hat mich schon immer inspiriert. Daher freue ich mich auch sehr darauf, dass ich das nun auch bald selber umsetzen darf. Mein Partner und ich starten nämlich demnächst mit dem Bau unseres Traum- Einfamilienhauses. Ab Sommer nächsten Jahres sind wir dann Stuhrer!

„Ich bin gerne im Büro!“
…und der erste Weg morgens führt natürlich zur Kaffeemaschine… aber dann geht mein Arbeitstag natürlich richtig los – oft von 0 auf 100, sobald Telefon und Computer hochgefahren sind. Nicht selten sind aber auch früh morgens schon direkt die ersten Kundentermine. Das Angenehme in meinem Arbeitsgebiet im Gewerbe ist, mit Geschäftsleuten zu tun zu haben. So finden die Termine in der Regel in den Kerngeschäftszeiten statt und nicht etwa spät abends oder am Wochenende, wie bei den Kollegen. Beim Neubau ist dies ebenfalls oft der Fall. Da wir viel im Bereich des altersgerechten Wohnens realisieren, haben wir entsprechend viel mit Senioren zu tun, die tagsüber im Büro vorbeischauen – wenn nicht gerade eine Rohbaubesichtigung ansteht. Es ist immer wieder ein Highlight, wenn man miterlebt, wie die Kunden das erste Mal ein Gefühl für die Räumlichkeiten bekommen. Viele Kunden können sich das zukünftige Zuhause vom bloßen Grundrissplan einfach nicht vorstellen. Als ich noch vermehrt im Bereich der privaten Altimmobilien tätig war, war ich nicht so viel im Büro. Nicht mehr so oft unterwegs zu sein, gerade in der vorherrschenden Verkehrssituation im Bremer (Um)Land, finde ich eigentlich ganz angenehm. Ich bin gerne im Büro und nicht „immer auf dem Sprung“.  Dennoch bleibt es durch Objektaufnahmen im gewerblichen Bereich und den Besichtigungsterminen sowohl im Gewerbe als auch in den Neubauobjekten, abwechslungsreich.

„Gewerbe und Neubau sind ein guter Mix!“
Ich mag, dass es im Bereich der Gewerbeimmobilien mit den Geschäftsleuten in der Regel sachlich und nicht zu emotionsvoll ist. Demgegenüber ist der Neubau mit den Privatkunden umso abwechslungsreicher. Wobei man mit der teilweise sehr starken Euphorie einiger Kunden erst einmal umgehen muss. Wir erleben oft, dass sobald ein Neubau veröffentlicht wird, Interessenten direkt und sofort durch das Telefon kaufen wollen. Da müssen wir natürlich erst einmal ein wenig bremsen. Ohne ein vorheriges Beratungsgespräch, in denen alle Details, Varianten und Möglichkeiten der Immobilie besprochen werden – das funktioniert bei uns nicht. Und auch eine Finanzierungsbestätigung ist heutzutage unerlässlich. Häufig kommt es dann sogar vor, dass besagte Kunden den Termin dann doch kurzfristig absagen, da sie sich in der Zwischenzeit mit dem Objekt beschäftigt haben und es doch nicht so ganz passt. Ein Beweis dafür, dass ein Kauf einer Immobilie ein Prozess ist und Beratungs- und Bedenkzeit wichtig sind. Wir erleben es immer öfter, dass Reservierungen gecancelt werden und auch Absagen zu Zeitpunkten, wo der Vertragsentwurf schon erstellt wurde sind keine Seltenheit. Das bekomme ich leider auch vermehrt bei meiner Kollegin mit, die in der Vermietung tätig ist. Das Kennenlernen zwischen Vermieter und Mieter hat bereits stattgefunden, der Mietvertrag ist zur Unterschrift verschickt und am Ende bekommen wir doch in der letzten Sekunde eine Absage oder hören einfach nichts mehr. Das ist leider die heutige (unverbindliche) Zeit – es ist oft viel Arbeit umsonst. Und dennoch müssen wir uns bis heute immer wieder erklären, warum der Makler eigentlich diese Provision verdient. Das ärgert mich eigentlich schon seit meiner Ausbildung. Ich bin froh, diese Diskussionen zumindest im Neubau nicht zu haben – da fallen bei uns für die Käufer nämlich keine Provisionen an.

„Mir ist Ruhe wichtig!“
Mein Partner und ich wohnen in Bremen direkt an einer Hauptstraße – das ist viel zu laut und auch einer der Gründe, wieso wir aufs Land ziehen. Wenn ich nach meinem Arbeitstag nach Hause komme, möchte ich Ruhe zum Entspannen. Und einen Garten – am meisten freue ich mich auf unseren zukünftigen Garten! Aber aktuell bin ich doch sehr froh, dass wir immerhin einen Balkon haben. Trotz des Stadtlärms haben wir es glücklicherweise in unserer Wohnung doch recht grün „drum herum“. Das habe ich zur unserer Home-Office-Zeit geschätzt. Ich war aber dennoch froh, als wir wieder ins Büro konnten… Der Arbeitsort und das Zuhause müssen für mich eine klare Trennung haben. Ich brauche da einen Abstand zwischen, um den Kopf frei zu bekommen – demnach das Haus für die Arbeit zu verlassen, um wieder nach Hause kommen zu können, was einfach ausschließlich privat sein sollte. Darüber hinaus bin ich wie gesagt gerne im Büro, der Austausch und Schnack mit den Kollegen – wenn auch auf Abstand – der fehlte dann doch im Homeoffice. Bald nach Stuhr zu ziehen und die Arbeit mit dem Rad und nicht mehr über die B75 erreichen zu können – traumhaft.
Ich wünsche mir, dass Hechler & Twachtmann Immobilien weiterhin gesund und erfolgreich bleibt, der Beruf des Maklers hoffentlich irgendwann einmal noch mehr Anerkennung bekommt und hoffe auf weitere zehn Jahre im Unternehmen!

Interview Regina Koch

Meine Heimat ist Weyhe – ein Wohnort, den ich auch immer wieder meinen Kunden ans Herz lege…

Ich heiße Regina Koch, bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe drei wundervolle Kinder. Gebürtig komme ich aus Bremen, wohne aber nun seit über 30 Jahren in Weyhe und möchte auch nirgendwo anders mehr wohnen. Weyhe strahlt eine idyllische Ruhe aus und dennoch kann man dort sehr zentral wohnen. Selbst wenn ich im Alter nicht mehr weit laufen kann – alle Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte sind vor Ort. Ein wirklich toller Ort für Jung und Alt, den ich auch immer wieder meinen Kunden ans Herz lege.

Beruflich bin ich nicht nur in Weyhe, sondern auch in Stuhr und Bremen zuhause…
Ich bin Immobilienmaklerin mit Herz und Seele und kann mir auch keinen anderen Beruf vorstellen. Bei Hechler & Twachtmann Immobilien habe ich dennoch 2011 zunächst im Backoffice angefangen – hier war gerade Bedarf und passenderweise war ich nach einer ungesund stressigen Phase bei meinem vorherigen Arbeitgeber zunächst auf der Suche nach einem Halbtagsjob, um mein Leben etwas zu entschleunigen. Ich habe aber recht schnell gemerkt, dass ich lieber „an der Front“ arbeite – im direkten Kontakt sowohl mit den Kunden als auch den Immobilien. Ich war dann entsprechend froh, als mir angeboten wurde, wieder in meinem Hauptberuf als Maklerin zu arbeiten. In all den Jahren habe ich nun sowohl in Stuhr als auch in Bremen sowohl in der Vermietung als auch im Verkauf gearbeitet und so nah die beiden Regionen zusammenliegen, desto unterschiedlicher tatsächlich die Klienten, das glaubt man gar nicht. Ich bin seit einer langen Zeit in der Schwachhauser Filiale nun letztes Jahr im Stuhrer Büro tätig und hätte nicht gedacht, dass man sich doch erst einmal wieder umstellen muss.

Trotz Corona haben wir ein Glück noch immer recht viel zu tun…
…da reichen die acht Stunden oftmals kaum aus – das Telefon steht kaum still und ohne unser Backoffice, welches es früher ja gar nicht gab, wären wir mittlerweile wirklich aufgeschmissen. Selbst die Exposé-Anfragen, die uns über alle Portale erreichen, werden ja schon lange nicht mehr von den Maklern selbst bearbeitet. Oder man denke nur an die aktuell noch komplizierter gewordene Terminkoordination sowie Unterstützung bei der Unterlagenbeschaffung. Bürokratisch wird es gefühlt jedes Jahr mehr. Dass man das als Maklerin früher alles eigenständig gemacht hat, ist nicht mehr auszudenken. Damals wurden Immobilien noch über eine Fließtextanzeige im Weser Kurier vermarktet. Heute ist es wichtig, die Immobilie mit ansprechenden Fotos in den diversen Portalen darzustellen und ein gut organisierter Fototermin unumgänglich. Um nur eine Sache von vielen zu nennen. Die Aufgaben und Tätigkeiten „um die Immobilie herum“ werden immer vielfältiger. Jedoch:

Das Spannendste an meinem Job ist für mich die erste Fahrt zur Immobilie…
…und am liebsten sind mir eigentlich tatsächlich die Objekte, mit Ecken und Kanten – oder auch Tücken. Anbauten, Umbauten – ein gutes Auge und ein genauer Blick ist gefragt. Je kniffeliger das Objekt, desto größer die Herausforderung der Veräußerung und am Ende natürlich die Freude, wenn alles reibungslos verlaufen ist und alle glücklich beim Notar sitzen. Im Bereich des Altbaus hat man natürlich auch immer wieder mit einigen Schicksalen zu tun. Nicht die Immobilie, auch der Mensch, der dahintersteht, muss gesehen werden. Da muss man sehr viel Fingerspitzengefühl mitbringen. Wir dringen unweigerlich in die größte Privatsphäre des Menschen ein und für viele, gerade ältere Kunden, da alles an uns abzugeben und Rede und Antwort stehen zu müssen, das ist für beide Seiten oft befremdlich. Andersherum, wenn das Vertrauen dann da ist, wird man auch mal zum 24 Stunden- und 7 Tage -Ansprechpartner. Messenger-Nachrichten zu jeder Tages- und Nachtzeit oder Anrufe um 7 Uhr morgens beim Zähneputzen sind keine Seltenheit. Da kann man nur so schlecht Rede und Antwort stehen…

Eine Geschichte, die ich nie vergessen werde…
…ist traurig und schön zugleich. Es handelt sich um eine meiner ersten Immobilien, die ich verkauft habe. Das Haus gehörte einem Ehepaar, beide um die 70 Jahre. Die Frau war bereits seit über 30 Jahren an Krebs erkrankt und als wir uns kennenlernten, hieß es, ihr würde nicht mehr viel Zeit bleiben. Ihr Mann war noch sehr agil und fuhr sogar noch regelmäßig Ski in Österreich. Um die letzte gemeinsame Zeit noch bestmöglich zu nutzen, wollten sie ihr Haus verkaufen und noch einmal verreisen. Der neue Käufer war bald gefunden und der Notartermin stand vor der Tür. Schon bei der Beurkundung war die Dame sehr schwach. Sie erzählten mir von einem Erholungsurlaub in Österreich und einem Hotel, welches sie nun buchen wollten und in dem sie immer wieder waren in ihrem gemeinsamen Leben. Sie freuten sich, dass der Verkauf nun über die Bühne war und sie sich nur noch auf sich konzentrieren konnten. Einige Tage nach der Schlüsselübergabe schlug ich die Zeitung auf und sah die Todesanzeige der Frau. Ich rief den Mann an, um mein Beileid kundzutun und er erzählte mir, wie seine Frau eingeschlafen war, nachdem das Geld des Käufers auf dem Konto war. Er nannte mir den Tag der Beerdigung und ich erinnere mich sehr gut daran. Es war mir wichtig, dabei zu sein und setzte mich unauffällig in die letzte Reihe. Die Pastorin sprach und erwähnte in der Rede, wie ein Engel kam, welcher dem Ehepaar eine Wohnung besorgt und das Haus verkauft hat, sodass die Frau beruhigt einschlafen konnte. Diese Geschichte hat mich sehr berührt.


Mein Mann und ich haben uns bereits häuslich verkleinert…
(Gemeinsame) Zeit ist ein kostbares Gut. Mein Mann und ich haben daher nun kürzlich unser Einfamilienhaus gegen eine Eigentumswohnung getauscht. Die Kinder sind aus dem Haus und unser Traum ist es zu reisen – wozu der ganze Platz also? Wir haben die neue Wohnung kernsaniert und barrierefrei umgebaut, sodass wir uns auch im hohen Alter selbst mit dem Rollator problemlos bewegen könnten. Dennoch ist es natürlich viel kleiner und somit auch viel kuscheliger. Durch den hektischen, arbeitsreichen Job ist es wichtig, mit seinem Zuhause einen Ort der Entspannung und Erholung zu haben. Ich bin froh, dass uns dies auch mit der neuen Immobilie geglückt ist. Wobei die Präsenz meines Mannes aber auch viel dazu beiträgt. Und der hat es sehr begrüßt, mich öfter zu sehen. Ich liebe meinen Job und ich arbeite gern und viel, aber Corona hat gezeigt, dass mein Mann recht hat: Lass doch auch mal die Seele baumeln! Das kann ich am besten auf der Terrasse. Oder auf Reisen. Wir haben uns letztes Jahr einen Camper angeschafft – ich hätte nie gedacht, dass Erholung so schnell und einfach geht und sich ein Wochenende wie Urlaub anfühlen kann! Corona hat das natürlich komplizierter gemacht, aber es ist dennoch machbar. Man muss sich durch diese Pandemie viel abgewöhnen oder umgewöhnen, aber man hat die Dinge auch wieder mehr schätzen gelernt. Zeit für sich, die Familie und Gesundheit.

Von Zuhause aus arbeiten zu können empfinde ich als Gewinn…
Die zwangsverordnete (Kurz-)Arbeit von zu Hause aus war für mich und meinen Mann eher ein Segen. Es gab mir die Gelegenheit, mein Arbeitszimmer fertig einzurichten und wir haben die vielen Vorteile schätzen gelernt. Man kann sich viel besser konzentrieren, alleine schon deshalb, weil keine Telefone im Hintergrund klingeln. Es entschleunigt. Man muss nicht erst nach Hause und „runterkommen“. Viel mehr konnte man mal die Seele baumeln lassen in der Mittagspause und die eigenen vier Wände schätzen lernen. Von meinen Kollegen weiß ich, dass das nicht alle teilen. Viele brauchen die Trennung von Arbeit und Zuhause. Aber ich persönlich hätte keine Probleme mit mehr Homeoffice. Jetzt hoffe ich aber erst einmal, dass wir alle gut durch diese Krise kommen und noch lange so mit Hechler & Twachtmann Immobilien bestehen und wir alle gesund und harmonisch bleiben. Und vor allem: Dass es ein Weinfest 2021 geben wird! Jetzt, wo der Termin immer näher rückt und es ist nicht stattfindet, merkt man erst, wie schön es trotz des Aufwandes doch ist, es jedes Jahr auf die Beine zu stellen und mit den ganzen Kunden klönen zu können.

Interview Sarah Schumacher

Hallo, ich bin die „Neue“…

Ich bin Sarah Schumacher, 32 Jahre alt und gebürtige Bremerin. Als gelernte Immobilienkauffrau war ich nach meiner Ausbildung zehn Jahre selbstständig tätig. Als 2017 der Familiennachwuchs kam, war es nicht mehr so einfach, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen, denn was viele nicht sehen: Der Büroaufwand ist in unserem Beruf immer mehr geworden.  So war es an der Zeit eine Alternative zur Selbständigkeit zu finden und ich bin durch einen Zufall mit Hechler & Twachtmann Immobilien zusammen gekommen. Seit Januar 2020 bin ich nun im Bremer Büro in den Bereichen Vermietung und Verkauf tätig und somit die „Neue“ im Bunde – wobei ich mich nicht so fühle, denn so super wie ich hier aufgenommen wurde, habe ich mich nur ganz kurz „neu“ gefühlt.

Was ich an diesem Beruf so liebe? Dadurch, dass man jeden Tag neue Kunden kennenlernt, ist jeder Tag anders.
Klar beginnt fast jeder Arbeitstag gleich: Emails checken, wichtige Telefonate führen. Aber auch, wenn Besichtigungen, Objektaufnahmen, Unterlagen anfordern/prüfen, Fotos machen, Exposés schreiben und Besichtigungen zu meinem täglichen Berufsalltag gehören – durch die unterschiedlichen Menschen und Immobilien ist jeder Tag anders und genau das macht es so spannend und abwechslungsreich. Meine Leidenschaft für Immobilien und mein hoher Ansporn für einen Rundum-sorglos-Kundenservice hören nicht auf und machen jeden Tag erneut Lust auf den neuen Arbeitstag! Und die größte Belohnung für unsere Arbeit ist, dass das Ergebnis am Ende immer glückliche Gesichter sind. Sei es Käufer und Verkäufer oder Mieter und Vermieter. Wenn die Kunden glücklich sind, dann ist mein Ziel erreicht. Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, alle Kunden gleichzeitig glücklich zu stellen. Wenn ich z.B. vier Stunden durchgehend in Besichtigungsterminen bin oder beim Notar sitze, bin ich für meine Kunden telefonisch nicht erreichbar. Das ist zum Beispiel ein Grund, der mich während meiner Selbständigkeit nicht zufrieden gestellt hat. Zum Glück haben wir bei Hechler & Twachtmann Immobilien aber unsere tatkräftigen Kollegen im Backoffice, die grundsätzlich zu den Öffnungszeiten immer erreichbar sind, uns bei vielen Tätigkeiten bestmöglich unterstützen und uns somit den Rücken freihalten, wenn wir nicht im Hause sind.  

Corona ließ mich während meiner Probezeit zittern…
Der extreme Zusammenhalt im Team, insbesondere während der Corona-Hochphase und der Zeit der Kurzarbeit, hat mich stark beeindruckt. Wir sind hier alle in kürzester Zeit noch mehr zusammengewachsen! Da ich ja ganz frisch im Unternehmen war, habe ich zunächst natürlich um meinen Job gezittert. Corona fing während meiner Probezeit an und ich dachte, wenn das Unternehmen jetzt Personal kürzen muss, um Kosten zu sparen, dann bin ich die Erste, die gehen muss. „Wir schmeißen doch jetzt niemanden hier raus!“ – bei dieser Aussage von Gisela Hechler habe ich Gänsehaut bekommen, war erleichtert und unglaublich dankbar. Das zeigte mir nochmal, dass ich hier genau richtig bin! Ich freue mich, nun bereits acht Monate Teil von Hechler & Twachtmann sein zu dürfen und gemeinsam mit einem starken, aber vor allem menschlichen Team diese harten Zeiten zu bewältigen!


Eine gute Nachbarschaft ist Gold wert…
Für mich ist unser Zuhause alles: Ich wohne mit meiner Familie in einem kleinen Reihenendhaus in Bremen-Horn. Dort bin ich mit meinem Mann 2014 eingezogen und 2017 kam dann unser Sohn zur Welt. Meine Stieftochter ist 12 und ist jedes zweite Wochenende bei uns – eine Patchwork-Familie sozusagen und wir lieben das Familienleben. Zuhause bedeutet für mich Familie und ein leeres Haus ist nicht meins – allein fühle ich mich nicht so wohl, als wenn wir alle zusammen sind.
Wir haben das Glück, dass wir einen Garten haben – zudem direkt am Rhododendronpark wohnen. Da halten wir uns unheimlich gern auf. Einer der schönsten Stadtgärten Europas – direkt vor der Haustür! Ebenso ist unsere Nachbarschaft ein großer Segen, auch das ist in der Corona-Zeit nochmal deutlicher geworden – vor allem wie wichtig es ist, so hilfsbereite, liebevolle Menschen um sich herum wohnen zu haben. Mit unseren Nachbarn haben wir uns häufig ausgetauscht, gegenseitig geholfen oder einfach mal abends auf ein Glas Wein „im Gang“ getroffen. Fast wie eine große Familie! Und das ist Gold wert!

Freiheit bedeutet aber auch, die eigenen vier Wände mal zu verlassen…
Wenn ich es schaffe, mal etwas Freizeit nur für mich freizuschaufeln, dann gehe ich zum Sport – BodyPump und Spinning helfen mir dabei, einen Ausgleich zum Berufsalltag und Familienleben zu schaffen. Wenn es die Zeit hergibt, stehen auch Yoga und Golf auf meinem Plan. Aber auch zu einem leckeren Frühstück mit Freunden sage ich nicht nein! Mein Geheimtipp: Das Café Marie Lou in Horn – das selbstgemachte Müsli mit Mandelmilch ist köstlich! Und die Lokalität gemütlich und perfekt für einen Mädelstreff!  

Interview Elisabeth Scheen
                      

… und freitags ist sie nie da!
Mein Name ist Elisabeth Scheen, ich bin 57 Jahre jung und wohne seit 27 Jahren in Stuhr – ursprünglich komme ich aus dem schönen Regensburg, dort bin ich geboren. Im Alter von sechs Jahren zog ich mit meiner Familie nach Bremen-St. Magnus. Nach meinem Fachabitur begann ich dann eine Ausbildung in einer großen Spedition in Bremen. In demselben Betrieb lernte ich auch meinen Mann kennen, der in Stuhr wohnte. Und so zog es mich in diese Gemeinde, in der es sich sehr gut leben lässt.  Nach der Geburt meines Sohnes blieb ich die ersten Jahre zu Hause, um für ihn da zu sein und ihm mit Liebe und Geborgenheit ein gutes Fundament zu geben. Mit Beginn der Kindergartenzeit suchte ich mir dann erst einmal eine Bürotätigkeit  für ein paar Stunden in der Woche. Bei Hechler & Twachtmanm  Immobilien bin ich nun seit acht Jahren als Backoffice-Kraft in der Stuhrer Filiale tätig – seit zwei Jahren nun in Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Andrea Sültrup, die beide Filialen unterstützt. Ich bin froh, zusammen mit meinen lieben Kollegen in Stuhr arbeiten zu können, denn ein gutes Team sowie ein kurzer Arbeitsweg bedeuten für mich auch Lebensqualität. Schön ist auch, dass ich meinen Hund Luca mit zur Arbeit nehmen darf.

Ich würde mich als Allroundkraft bezeichnen…
Ich wüsste gar nicht, was ich bei meiner Arbeit in den Vordergrund stellen sollte. Es ist jeden Tag ein bunter Strauß an Aufgaben. Die meiste Zeit kümmere ich mich natürlich um das Telefon, das selten still steht. Nebenbei unterstütze ich die Stuhrer Vertriebler bei der Objektaufbereitung sowie vielen bürokratischen Aufgaben. Terminkoordinationen und qm-Berechnungen gehören ebenfalls zu meinem Aufgabengebiet. Aber am schönsten ist doch der Kontakt zu den Kunden. Man lernt die unterschiedlichsten Menschen und Lebensgeschichten kennen – witzige, traurige, manchmal auch sehr skurrile. Auf die Menschen einzugehen und mich in ihre Lage zu versetzen und auch mal ein offenes Ohr zu haben, ist für mich sehr wichtig. Nicht selten kommt es vor, dass ich von einem Schicksal berührt bin.  Andersrum hat man auch wieder sehr lustige Gespräche, sodass ich schon manches Mal gedacht habe, gleich kommt jemand von der „Versteckten Kamera“  um die Ecke. Der Job wird auf jeden Fall nie langweilig und ist dabei sehr vielfältig!

Zuhause ist der Ort, an dem das Herz wohnt…
Zuhause ist für mich nicht nur ein Ort – es sind die Menschen, die mir wichtig sind und mit diesen würde ich mich wohl (fast) überall auf der Welt zu Hause fühlen.
Mein Zuhause ist aber auch ein Rückzugsort, an dem ich mich wohlfühle, entspanne und Energie tanken kann. Das klappt in unserem gemütlichen Einfamilienhaus und dem Garten sehr gut. Den Frühling und den Sommer mag ich am liebsten, da ich mich gerne mit meinem Mann und meinem Hund in der Natur aufhalte. Aber auch die anderen Jahreszeiten haben ihren Reiz. Mich nach einem ausgiebigen Sparziergang  mit einem guten Buch vor dem Kaminofen aufzuwärmen – das ist auch etwas, was ich sehr genießen kann.

Während der eigentlich so befremdlichen Corona-Zeit
war es dennoch schön zu sehen, wie sich die Natur schon in kurzer Zeit erholen konnte und die Menschen sich und andere wieder mehr wahrnahmen, weil sie zur Entschleunigung gezwungen wurden. Man kam auf einmal mit Leuten ins Gespräch, an denen man sonst immer nur vorbeilief, weil die Zeit fehlte. Corona hat uns auch gezeigt, wie sich in Windeseile alles verändern kann und sich das Glück nun mal nicht festhalten lässt. Vieles, was sonst selbstverständlich war, wusste und weiß man hoffentlich auch noch weiterhin mehr zu schätzen, wie sich z. B. mit der Familie und Freunden zu treffen, auf Konzerte oder Comedy-Veranstaltungen zu gehen oder einfach mal spontan in Richtung Meer zu fahren. Letztendlich sind es doch oft  die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen. Ich würde mir wünschen, dass sich das Umweltbewusstsein, das sich jetzt wieder verstärkt in die Köpfe der Menschheit geschlichen hat, nicht allzu schnell wieder in Vergessenheit gerät.  Zudem sollte man vielleicht mal überdenken, ob man beim Einkaufen wieder mehr die kleineren Läden unterstützt.  Und natürlich wünsche ich mir an erster Stelle, dass wir alle gesund bleiben.

Interview Volker Twachtmann

Geschäftsführer seit 2004…
Mein Name ist Volker Twachtmann, ich bin dieses Jahr 50 geworden, gebürtiger Bremer und wohne seit 2011 im wunderschönen Dünsen, einem Ort in der Samtgemeinde Harpstedt.
Ich bin gelernter Bankkaufmann, habe im Anschluss noch den Sparkassenbetriebswirt gemacht und mich mit dem Immobilienfachwirt dann auf die Immobilienbranche spezialisiert. Seit 2000 bin ich selbständig und im Jahre 2004 übernahmen dann Gisela Hecher und ich die „Mues Immobilien GmbH“ und somit wurde ich dann Mitinhaber der „Mues & Twachtmann Immobilien GbR“. Im Jahr 2014 firmierten wir dann zu unserem jetzigen Namen um. Frau Hechler führt bis heute die 2004 neu gegründete Bremer Filiale und ich habe die Leitung des Stuhrer Büros übernommen.

Wir geben täglich das Beste, um das Unternehmen auf dem Stand der Zeit zu halten…
Im Stuhr, Weyhe und „umzu“ bin ich für die Bewertung von Objekten zuständig und stehe den Eigentümern beratend zur Seite, insbesondere wenn es um die optimale Vermarktung ihrer Immobilie geht – sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich. Darüber hinaus betreue ich Projekte in Sachen Neubau und Grundstücksentwicklung. In jedem dieser Gebiete habe ich eine der Vertriebsmitarbeiterinnen an meiner Seite – da ist jede in ihrem Gebiet voll und ganz der Profi. Im Laufe der Jahre hat sich das Geschäft vergrößert und dahin entwickelt, dass wir sehr arbeitsteilig arbeiten. Der „Einkauf“ – also die Eigentümererstberatung -  bleibt Chefsache. Aufbereitung und Vermarktung liegt bei den Maklerinnen in Unterstützung mit dem Backoffice. Wenn ein Unternehmen immer größer wird, wächst natürlich auch der Part der Unternehmenssteuerung, operativ sowie strategisch. Insbesondere in rechtlichen Dingen muss immer alles auf Stand sein – da bin ich sozusagen der Jurist der Firma. Bei Fragen zur Energiesparverordnung, zum Geldwäschegesetz, Datenschutz, oder auch zur EDV – da wendet man sich vertrauensvoll an mich.

Wir machen Menschen glücklich – das ist ein tolles Gefühl…
Wir verstehen uns als Berater und Problemlöser: Wenn eine Immobilie nicht mehr zu seinen Bewohnern passt, zum Beispiel aufgrund des Alters – die vielen Treppen, der große Garten, die Kinder aus dem Haus – dann kommen wir ins Spiel. Wir nehmen ihnen das Problem ab, finden ein neues Zuhause und vermitteln das alte an Suchende. Vielleicht ist es am Ende genau das Zuhause für eine nette Familie, die wachsen möchte und auf der Suche nach einem größeren Domizil ist. Wenn alle Beteiligten am Ende zufrieden sind und das passende Heim gefunden haben, dann sind auch wir glücklich. Häufig begegnet man diesen Kunden dann hier und da beim Einkaufen oder sie kommen zu unserem Stuhrer Weinfest auf einen Plausch. Durch unsere Regionalität und den spezialisierten, überschaubaren Markt, auf den wir uns konzentrieren – kennt man sich und trifft sich immer wieder. Wenn man so durch die Gemeinde fährt und sieht, wo man schon überall Häuser so im Laufe der 20 Jahre vermittelt hat, macht es einen doch schon sehr stolz.

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, noch mal als Angestellter zu arbeiten…
Der Markt und die Zeit werden immer schnelllebiger. Den Blick darauf zu haben, was sich aktuell oder zukünftig verändert, ist wichtig. Und die Dinge ändern sich regelmäßig, täglich kommen neue Herausforderungen dazu. Fortbildungen und tägliche Leserecherche sind Voraussetzung um da am Ball zu bleiben. Das macht den Job so interessant und es wird nie langweilig. Aber teu teu teu – ob Bestellerprinzip, DSGVO oder die die strengen Vorgaben der Energiesparordnung – bis jetzt haben wir immer alles gut gemeistert. Zwar werde ich immer wieder gefragt, ob es ich es nicht manchmal bereue, den sicheren und natürlich wesentlich stressfreieren Job als Bänker bei der Sparkasse gegen die Selbstständigkeit eingetauscht zu haben, aber ich habe es nie bereut. Klar bleibt bei einer 50-60-Stunden Woche nicht viel Freizeit und die hohe Verantwortung, insbesondere für die zehn Mitarbeiter und Vorsorge, dass das Unternehmen eine Situation wie die Corona-Pandemie meistert, ist nicht ohne. Aber dass man die Dinge selbst in die Hand nehmen und gestalten kann, ist schon ein Geschenk. Ich könnte mir nicht vorstellen wieder bei der Bank zu arbeiten und einen Vorgesetzten zu haben, der mir vorschreibt wie und wann ich etwas tun soll.

Freizeit ist in diesem Job ein kostbares Gut…
…welche ich am liebsten mit meiner Lebensgefährtin Ina, deren Kindern und meinen Hund Henry verbringe. Wenn die Zeit es noch zulässt, bin ich gerne in der Natur oder sitze auf dem Rad. Ich bin begeisterter Rennradfahrer und Vorsitzender beim Radsportverein Stuhr. Dafür hatte ich in der Corona-Hochphase wieder mehr Zeit und ich würde es gerne beibehalten. Ansonsten gehe ich sehr gerne wandern – im Wald und in der Natur fühle ich mich wohl. Mindestens einmal im Jahr treffe mich mit alten Pfadfinder-Freunden aus meiner Jugend für eine Wanderung im Harz oder eine Kanu-Tour.

Mein Lieblingsplatz ist der Wald…
Als Waldbegeisterter und Naturliebhaber wohne ich natürlich auch ländlich. 2011 habe ich das Häuschen meiner Träume direkt am Waldrand gefunden, von Grund auf entkernt und neu aufgebaut. Das Grundstück ist über 4.000 qm groß und direkt dahinter kommen erst einmal 5 km Staatsforst. Der nächste Nachbar ist ein Stück entfernt und ich genieße die Ruhe der Natur und die Privatsphäre ungemein. Es erdet mich. Der Wald ist mein Lieblingsort. Er birgt eine ganz urtümliche Stimmung, wo ich den Alltag ausklingeln lassen und meinen Akku wieder aufladen kann. Nach Feierabend mit meinem Hund Spazieren und den ein oder anderen Pilz zum Abendessen sammeln – herrlich.

Das Thema Homeoffice war eine spannende Erkenntnis….
Ich würde mir wünschen, die Zwangs-Entschleunigung, die Corona mit sich gebracht hat, in gewissem Maße beibehalten zu können. Das Thema Homeoffice könnte dabei eine unterstützende Rolle spielen. Was die Lockdown-Phase uns gezeigt hat ist, dass wir die technischen Voraussetzungen bereits haben, glücklicherweise. Um ein Exposé zu schreiben oder Bilder zu bearbeiten, muss man dank unserer Immobiliensoftware nicht zwingend im Büro sitzen. 3D-Rundgänge und virtuelle Rundgänge – sprich digitale Besichtigungen werden da immer wichtiger. Es war eine spannende Erkenntnis, dass man auch mit den hohen Kontaktbeschränkungen in der Lage war, Immobilien erfolgreich vermarkten zu können. Dass natürlich teilweise Termine in den Objekten selbst mit den Kunden nicht realisierbar waren, klar, aber das macht tatsächlich vielleicht 30 Prozent der Arbeit unserer Vertriebsmitarbeiter aus – der Rest sind administrative Tätigkeiten. In Sachen Digitalisierung weiter voranzukommen, daran arbeiten wir sowieso schon ständig. Aber schön wäre es, wenn auch privat etwas dabei abspringt – zum Beispiel durch die Optimierung des Homeoffices. Beruf und das Zuhause besser miteinander verknüpfen zu können, damit man wieder mehr Freiräume hat, das wäre eine gute Sache.

Es war schön zu sehen, wie sich die Kolleginnen in diesen Zeiten den Rücken gestärkt haben…
Auch wenn wir uns im Team weniger gesehen haben durch Überstundenabbau, Kurzarbeit und den neuerdings virtuellen Mitarbeiterbesprechungen habe ich den Eindruck, weiter zusammengewachsen zu sein. Engagement, Flexibilität, Spontanität und Improvisation – ich bin unheimlich stolz auf jede Einzelne für den Einsatz für die Firma und die Unterstützung untereinander. Es war schön zu sehen, wie die ein der anderen in harten Zeiten versucht hat, bestmöglich den Rücken freizuhalten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Welt wieder gesund wird und wir zu einem halbwegs normalen Stand zurückkehren können. So oder so – der Immobilienmarkt wird uns immer fordern. Aktuell merken wir, wie sich die Nachfrage verändert – die Menschen möchten jetzt wieder verstärkt aufs Lande ziehen. Es gibt für mich als Jung vom Lande natürlich nichts, was ich besser verstehen könnte.

Interview Anke Dreyer

Mein Herz schlägt schon immer für den Außendienst…
Mein Name ist Anke Dreyer, ich bin 52 Jahre alt und komme aus Kleinwusterwitz, einem kleinen Ort zwischen Magdeburg und Berlin. Ich bin direkt nach der Wende beruflich nach Bremen gekommen und war dann einige Jahre im Außendienst tätig. Als meine beiden Kinder kamen, blieb ich für sie zu Hause, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Liebe und Nähe für Geborgenheit und Vertrauen geben, war mir sehr wichtig. Als sie mir wieder mehr Zeit für mich ließen – mein Herz schlug immer noch für den Außendienst – entschloss ich mich 2003 eine kleine Firma in der Werbemittelbranche aufzubauen.
Aber… Zeiten ändern sich und so ergab sich etwas Neues: Der Einstieg in der Hechler & Twachtmann Immobilien GmbH kam tatsächlich recht spontan und die berufliche Veränderung schneller als gedacht…

Die Firma war mir schon länger bekannt…
Durch unsere Firmenstände auf den diversen Stuhrer Messen und Gewerbeschauen kannte man sich schon einige Jahre und die zwischenmenschliche Sympathie war schon immer vorhanden. So kam es auch dazu, dass ich die Chefs zur Schätzung meiner Immobilie zu mir nach Hause bat. Da kommt man natürlich auch ein wenig ins Plaudern. Mein Wunsch nach beruflicher Veränderung passte zufällig zu einer personellen Lücke im Hause und so sind wir freudiger Weise zusammengekommen.
Ich bin ein Mensch, der sehr kommunikationsfreudig ist und der unglaublich gerne mit Menschen zusammenarbeitet, das war und ist für mich das Allerwichtigste. Die Immobilienbranche hatte ich da zunächst nicht wirklich auf dem Schirm, aber je mehr ich darüber nachdachte, konnte ich mir sehr gut vorstellen, hier tätig zu werden. So ergab sich meine Weiterbildung zum Immobilienmakler und nach kurzer Zeit wusste ich – hier bin ich richtig!
Nicht nur das Berufsfeld ist unglaublich spannend, auch innerbetrieblich bin ich so toll aufgenommen worden. Ein super Team, mit lieben Menschen, die wirklich gewillt waren, mir in meinen Anfängen die Hilfestellung zu geben, die ich brauchte. Das habe ich noch nicht erlebt – so viele Frauen auf einem Fleck, die sich so gut verstehen und unterstützen. :-)

Viele erfüllen sich mit dem Erwerb einer Immobilie einen Lebenstraum…
Zusammen mit meiner Kollegin Sarah Schumacher bin ich nun seit einem Jahr für den Verkauf und die Vermietung im Bremer Bereich tätig. Die Arbeit macht unglaublich viel Spaß. Es ist die Beziehung zu den Menschen... Viele erfüllen sich mit dem Erwerb einer Immobilie einen Lebenstraum – dem Traum vom Eigenheim. Dem Ort des Ankommens, mit Kind und Kegel – oder aber als Basis für die Gründung einer Familie. Die Immobilie zu zeigen, Anregungen der Veränderung zu geben und vor allem die Freude zu erleben, wenn Interessenten den Zuschlag für ein Objekt bekommen, das sind besondere Momente und da kriegt man auch mal die ein oder andere Freudenträne mit. Natürlich tut es dann oft genauso im Herzen weh, anderen Interessenten abzusagen und als Überbringer der schlechten Nachricht ggf. einen Traum zerstören zu müssen. Innerhalb der Termine und Telefonate baut man teilweise recht schnell eine Beziehung zu den Menschen auf, da muss man manchmal aufpassen, nicht alles zu nah an sich rankommen zu lassen und es ist ganz gut, da in der Mittlerrolle zu sein.

Man wird ein Teil der Geschichte…
Erst kürzlich haben Interessenten die Zusage für eine Immobilie Haus bekommen aus dem sie gerne ein Mehrgenerationenhaus entstehen lassen würden. Ihr Traum: Die ganze Familie unter einem Dach. Es gab unglaublich viele Interessenten zu dem Objekt und die Freude war sehr groß. Im Nachgang sind sie wieder auf uns zugekommen und haben uns mit dem Verkauf einer Wohnung beauftragt. Das ist zum einen ein positives Feedback für unsere Arbeit – zum anderen ist es schön, die Familie weiter in ihrem großen Vorhaben begleiten und unterstützen zu dürfen. Man wird irgendwie ein Teil der Geschichte…

An dem Job des Immobilienmaklers hängt eine Menge Büroarbeit…
Nach der Schätzung bzw. Marktwertanalyse der Immobilie, welches hier in der Bremer Filiale Frau Hechler in der Regel als allerersten Schritt übernimmt, beginnt meine Arbeit mit der Objektaufnahme. Die Checkliste für die zur Vermarktung erforderlichen Unterlagen ist lang und ich bin unheimlich froh über die Unterstützung von Frau Sültrup und Frau Grüneberg im Backoffice. Bis zum Vermarktungsstart kann es da immer eine Weile dauern, bis alles vollständig ist. Und manchmal warte ich auch vergeblich auf schönes Wetter für einen Fototermin, denn das ist uns sehr wichtig. Da muss man manchmal in den sauren Apfel beißen. Aber wenn es dann endlich losgehen kann und die ersten Anfragen und Termine koordiniert werden und ich zu meinen Objekten fahre und Interessenten Rede und Antwort stehen kann – da bin ich als Außendienstlerin voll in meinem Element!

Allen Interessenten gerecht zu werden ist auch ohne Corona schon eine Herausforderung…
Es gibt natürlich immer wieder Immobilien, auf die ein unheimlicher Ansturm ist. Eine offene Besichtigung ist in solchen Fällen die beste Lösung – um allen Parteien direkt gerecht zu werden. Aber nicht in Zeiten von Corona! In der Hochphase hatte ich in einem Haus in der Neustadt über 40 Parteien, die sich das Objekt anschauen wollten. Was sonst in einer offenen Besichtigung mit mehreren Menschen auf einem Fleck recht gut händelbar ist, musste mit Corona neu überdacht werden. So stand ich in der Hochphase mehrfach bis zu sechs Stunden mit Mundschutz vor der Immobilie und habe vom Hauseingang jeweils 2-Personenhaushalte in die einzelnen Stockwerke delegiert und alle Fragen zur Immobilie von dort aus beantwortet. Das war wirklich eine Ausnahmesituation – auch für die Interessenten! Man konnte leider nicht beratend im Haus zur Verfügung stehen, wie gewohnt. Aber es  gab überwiegend Verständnis und die Interessenten haben sich trotz der besonderen Umstände gut aufgehoben gefühlt.
Es war einer meiner bisher prägendsten Momente in diesem Job!

Ein neues Zuhause – buten un binnen – ganz nach meinem Geschmack…
Ich selbst wohne aktuell noch in einem Einfamilienhaus mit einem großen, schön angelegten Garten in Stuhr, das jetzt für mich zu groß geworden ist. Meine Kinder sind aus dem Haus und mein Partner wohnt nicht vor Ort.
Obwohl hier viele Erinnerungen hängen, kann ich diesen Ort verlassen. Es fällt auch nicht schwer, weil mein neues Zuhause direkt nebenan liegt. Ein kleineres Haus, das ich mir umbaue. Am meisten freue ich mich, es nach meinem Geschmack zu gestalten, drinnen und draußen. Und … anzukommen!
Für mich bedeutet Zuhause ein Ort des Ankommens und des Zusammenseins, dort wo positiver Optimismus und ein zufriedenes Miteinander verbunden sind. Und jetzt, wo ich das Gefühl habe, beruflich angekommen zu sein, freue ich mich auch privat darauf. 

Interview mit Saskia Wessel

Einmal Samtgemeinde, immer Samtgemeinde…
Ich bin Saskia Wessel, 28 Jahre alt und komme aus Kirchseelte – dort habe ich bis auf meine Studienzeit in Berlin schon immer gewohnt. Zwar werde ich zukünftig in einem Nachbarort leben, in dem mein Partner und ich uns ein Grundstück gekauft haben, der Samtgemeinde Harpstedt bleibe ich aber damit treu.

Bei Hechler & Twachtmann Immobilien bin ich bereits seit meiner Ausbildung…
Aufgrund des Abiturs und eines guten Ausbildungsschnitts konnte ich die Ausbildung von drei auf zwei Ausbildungsjahre verkürzen. Als frisch gebackene Immobilienkauffrau wurde ich somit bereits 2015 übernommen und kann mir immer noch vorstellen hier „alt zu werden“ – sowohl mit dem Job als auch mit der Firma.
Von der Stuhrer Filiale aus zu arbeiten passt für mich natürlich perfekt vom Fahrweg. Da mein Hauptverkaufsgebiet in Harpstedt, Syke, Delmenhorst und Bassum liegt, sind die Wege optimal. Neben dem Verkauf bin ich auch weiterhin in der Vermietung tätig und somit sieht man mich auch regelmäßig in Stuhr, Weyhe und Bremen. Im Büro bin ich recht wenig anzutreffen – die meiste Zeit meiner Arbeit verbringe ich im Außendienst. Meine wenige Bürozeit besteht dann überwiegend darin, die Termine aufzuarbeiten, mit Eigentümern und Interessenten zu telefonieren und Exposés zu neuen Objekten zu schreiben. 

Objektaufnahmen sind am interessantesten…
…ebenso der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen und sehen zu dürfen, wie sie leben. Die verschiedenen Wohnstile, Einrichtungen und Außenanlagen – einfach die individuellen Bedürfnisse, die zum Teil im großen Stil, zum Teil nur minimalistisch erfüllt werden (müssen), damit der Mensch sich wohlfühlt in seinen vier Wänden. Ich stelle immer wieder fest, dass man als Immobilienkauffrau mit dem vielleicht höchsten Gut des Menschen umgeht – dem privaten Zuhause, welches jeder auf seine ganz eigene, persönliche Weise gestaltet. Das ist auch wiederum die Herausforderung in diesem Job; sich immer wieder auf die unterschiedlichsten Menschen einzustellen. Jeder tickt anders – den Menschen dahinter dort abzuholen, wo er steht, das ist die tägliche Herausforderung unserer Arbeit.

Und dann sangen und tanzten wir plötzlich im Wohnzimmer…
Sicher ist das Geschäft mit Immobilien nicht das einfachste, aber einfach ist ja auch schnell langweilig. Dadurch dass man mit so vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenslagen und verschiedensten Alters zu tun hat, erlebt man so Einiges und es wird nie langweilig!
Ich werde zum Beispiel nie vergessen, wie ich völlig unerwartet mit einem Interessenten im Wohnzimmer eines unserer Vermieter tanzte. Die Frau des älteren Herren war leider verstorben, die Kinder aus dem großen Haus ausgezogen und so vermietete er die Wohnung im Obergeschoss über uns. Während eines Kennenlernens mit einem Interessenten setzte er sich plötzlich ans Klavier und spielte „Que Sera Sera“ und forderte uns dazu auf mit einzustimmen. Am Ende sollten wir dann noch unsere tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auch wenn es uns etwas unangenehm war, konnten wir ihm diesen Wunsch nicht abschlagen. Ein kleiner Augenblick, der den Eigentümer glücklich machte.

In der Corona-Zeit habe ich meine handwerklichen Fähigkeiten entdeckt…
Wie schnell es ruhig um einen wird, wenn man nicht mehr so richtig etwas um die Ohren hat, habe ich dann selbst in der Corona-Zeit erlebt, als man durch Kurzarbeit plötzlich so viel zu Hause war. Ich bin ganz schlecht im „nichts tun“. Am Ende haben mein Partner und ich uns tatsächlich zwei Kaninchen angeschafft, da ich wieder etwas brauchte, worum ich mich kümmern konnte, ich wollte wieder Verantwortung für etwas und eine Aufgabe. Unkraut jäten, einen Bachlauf und diverse Beete anlegen – in der Corona-Zeit habe ich meine gärtnerischen Fähigkeiten erst richtig entdeckt. Daher kann ich es kaum noch abwarten, dass wie nun endlich mit dem Bau unseres neuen Zuhauses loslegen können. Wir planen den Bau eines Bungalows, also ebenerdiges Wohnen. In unserem Beruf sieht man viele Schicksalsschläge – da versucht man sich sein Heim so aufzubauen, dass man möglichst lange etwas davon hat und auch wenn mal etwas passieren sollte, Möglichkeiten bestehen, dort weiterhin wohnen zu können und sein geliebtes Zuhause nicht womöglich aufgrund von Barrieren verlassen zu müssen.
Da mein Partner und ich beide auf dem Land groß geworden sind, können wir uns gut vorstellen hier alt zu werden. Zudem wir beide die Ruhe lieben.

Zuhause – der Ort, an dem ich abschalten kann.
Wenn man den ganzen Tag mit so vielen Menschen zu tun hat und viel telefoniert, ist mein Zuhause der Ort, an dem ich abschalten kann. Dieser Ort sollte möglichst wenig mit Arbeit zu tun haben. Aufgrund der schlechten Internetverbindung in Kirchseelte hat das Homeoffice leider oder eben glücklicherweise auch gar nicht so gut funktioniert. Ich war froh als ich wieder ins Büro konnte, um einfach wieder „nach Hause kommen“ zu können.
Das Großstadtleben wäre nicht meins – zu viel Trubel, viel zu laut. Ich fahre sehr gerne täglich ein paar Kilometer weiter raus um Zuhause die Ruhe genießen zu können.

Interview mit Andrea Sültrup

Das Telefon und ich…
Mein Name ist Andrea Sültrup, ich bin 44 Jahre alt und komme ursprünglich aus Mühlheim an der Ruhr. Vor meiner Zeit bei Hechler & Twachtmann Immobilien habe ich in Düsseldorf gewohnt – in meinem dortigen Job lernte ich über mein Hauptarbeitswerkzeug – dem Telefon – meinen Mann kennen, der hier am Bremer Standort gearbeitet hat und so bin ich 2008 beruflich wie privat ebenfalls nach Bremen umgesiedelt. Nach Jahrzehnten in einem Großunternehmen brauchte ich dann einen Tapetenwechsel. Seit 2018 bin ich nun als Backoffice-Kraft im Wechsel mit meiner Kollegin Jasmin Grüneberg sowohl in der Bremer als auch in der Stuhrer Filiale zu finden.
Die Tätigkeit im Backoffice ist sehr vielfältig. Am meisten dominiert natürlich das Telefon meinen Arbeitsalltag, doch hinter den vielen Anrufen verstecken sich die vielfältigsten Anliegen. Vor allem zu Arbeitsbeginn wissen meine Kolleginnen schon, dass ich erst einmal nicht ansprechbar bin. Insbesondere nach einem Wochenende können da nämlich schon einmal locker 80 Anrufe auf dem Anrufbeantworter sein. Daraufhin folgen dann meist eine Reihe Terminabsprachen, dabei bin ich auch im ständigen telefonischen Austausch mit der anderen Filiale. Neben der Betreuung von Interessenten und Kunden am Telefon, arbeiten wir natürlich eng mit den Maklern zusammen. Dabei unterstützen wir insbesondere bei der Objektaufbereitung, insbesondere was die Beschaffung von Immobilienunterlagen beim Eigentümer oder entsprechenden Ämtern angeht – wie zum Beispiel Grundbuchauszüge, Teilungserklärungen, Liegenschaftskarten, bei Wohnungen dann Nebenkostenabrechnungen, Versammlungsprotokolle, Wirtschaftspläne etc. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist dann, neue Immobilien samt der wichtigsten Eckdaten in unserer Immobiliensoftware zu erfassen, in der auch am Ende alle Texte und Bilder verknüpft werden, aus dem der Makler als Objektbetreuer am Ende das fertige Exposé erstellt.

„Ich wollte gerne in einer Firma arbeiten, in der man noch miteinander spricht…“
Ich war eine lange Zeit in einem sehr großen Unternehmen tätig und da habe ich im Laufe der Jahre gemerkt, dass dieses Zwischenmenschliche total verloren gegangen ist, insbesondere was das Innerbetriebliche angeht. Irgendwann habe ich mich einfach nicht mehr wohl gefühlt. Ich wollte gerne in einer kleineren Firma arbeiten, wo man mit den Kollegen noch von Angesicht zu Angesicht reden kann und sich nicht mehr nur per E-Mail kennt. Ein persönlicher Kontakt und kurze Wege – genau das habe ich nun bei Hechler & Twachtmann Immobilien gefunden und jetzt habe ich auch wieder Spaß an meiner Arbeit. Auch der Wechsel zwischen den beiden Filialen bringt immer wieder sehr viel Abwechslung.

Die Herausforderung in meinem Job ist…
…allen Interessenten gerecht zu werden. Bei attraktiven Immobilien haben wir manchmal eine Menge an Interessenten. Jeder Einzelne möchte da natürlich den nächstmöglichen Termin. Leider kann man da nicht immer alle zufrieden stellen. Hinzu kommt, dass viele Kunden am liebsten anonym bleiben möchten. Rechtlich müssen wir aber alle Daten eines Interessenten aufnehmen und zum Beispiel auch über Dinge wie Widerruf und AGB belehren, bis wir Details zu einer Immobilie herausgeben können. Wir dürfen nicht direkt am Telefon die Adresse des Objektes herausgeben – sowohl zum Schutz unserer Verkäufer, als auch zum Selbstschutz vor Betrugsversuchen. Viele Vorgehensweisen, die uns das Gesetz vorgeben, treffen nicht bei allen auf Verständnis. Mit immer neuen Richtlinien und Vorgaben wird es leider auch nicht einfacher – auch den Durchblick zu bewahren.

Ein Ereignis, was mir während meiner Zeit hier hängen geblieben ist…
…ist das Stuhrer Weinfest. Ich war letztes Jahr das erste Mal dabei und das fand ich total bemerkenswert – also was so eine kleine Firma auf die Beine stellen kann. Das kannte ich aus meinem vorherigen Unternehmen nicht. Klar steckt da für uns alle total viel Arbeit hinter, aber am Ende die ganzen zufriedenen Leute zu sehen, die in Scharen aus allen Himmelsrichtungen ankommen und sich freuen und sich auch bedanken, und man vielleicht auch nicht mal nur über Immobilien spricht, das ist ein schönes Gefühl. Dass das Weinfest oder auch unsere recht neue Veranstaltung „Stuhr tanzt auf der Weser“ auf der Oceana aufgrund von Corona buchstäblich ins Wasser fällt, darüber sind wir alle sehr traurig. Wir hoffen auf nächstes Jahr!

„Für mich bedeutet Zuhause, ein Ruhepol.“
Mein Mann und ich bewohnen eine Eigentumswohnung in Bremen-Kattenesch. Nach der Arbeit lassen wir den Tag gerne auf unserem Balkon ausklingen, meinem Ort der Entspannung.
Für mich bedeutet mein Zuhause, ein Ruhepol. Nach Hause kommen, die Tür im Schloss, abschalten, durchatmen, Ruhe genießen – am liebsten mit meinem Mann und umgeben von meiner bunten Blumenpracht. Die durch Corona gewonnene Zeit haben wir dazu genutzt, den Balkon richtig schön herzurichten. Ein neuer Boden, neue Möbel, neue Blumenkästen – ich erfreue mich jeden Tag an meinen neu gestalteten Lieblingsplatz.

„Man kommt doch wirklich mit sehr wenig aus.“
Ansonsten kann man sagen, dass sich unheimlich viel entschleunigt hat in der Corona-Zeit. Dadurch, dass man ja zu Anfang so gut wie gar nichts machen konnte, man selbst das Einkaufen gemieden hat, musste man sich ja auch zwangsweise auf die eigenen vier Wände besinnen und das hat mich schon sehr heruntergebracht. Viele Dinge, die sonst im Alltag so wichtig erscheinen, sind es gar nicht. Oftmals packt man sich die Woche viel zu voll mit Terminen – nach der Arbeit schnell zum Friseur und dann noch Einkaufen… wie oft kommt man gestresst nach Hause, aber wozu? Corona hat gezeigt, dass die Welt nicht davon untergeht, wenn die Haare mal ein wenig länger wachsen und es nur Nudeln mit Pesto gibt. Die gewonnene Zeit lieber auf dem Balkon verbringen, um ein neues Buch anzufangen. Das will ich unbedingt versuchen beizubehalten. Entschleunigter leben, weniger Termine, die berühmte Fünfe mal gerade sein lassen. Lernen mit weniger auszukommen. Und wieder mehr lesen.

Interview mit Jasmin Grüneberg

Von Berlin über Ostfriesland nach Delmenhorst…
Ich bin Jasmin Grüneberg und bin in Berlin aufgewachsen. Nach meinem 18ten Geburtstag bin ich ins beschauliche Ostfriesland umgezogen. Dort habe ich meinen jetzigen Mann kennengelernt, der mich anschließend nach Delmenhorst „verschleppt“ hat, wo wir bis jetzt mit unseren beiden Kindern in einem Einfamilienhaus am Stadtrand im Grünen wohnen.

Die Maklerei hat mich schon immer interessiert…
Nach meiner kaufmännischen Ausbildung, habe ich einige Jahre in dem Beruf gearbeitet, aber dann entschieden noch ein betriebswirtschaftliches Studium zu absolvieren. Die Maklerei hat mich schon während meines Studiums interessiert.  Kurz bevor ich zu Hechler & Twachtmann Immobilien gekommen bin, hatte ich ganz frisch einen Lehrgang zum Thema Homestaging gemacht. Dazu kam, dass ich meinen Schwiegereltern beim Verkauf einer Wohnung geholfen hatte – die Räume schön hergerichtet, Fotos gemacht, das Exposé geschrieben und dann ins Internet eingestellt. Und dann kamen die ganzen Anfragen. Und so ging das los… Ich höre noch meine Schwiegereltern sagen „Das ist doch voll der Job für dich, da wärst du für gemacht!“ Dann half ich einem guten Freund eine passende Wohnung zu finden. Da er beruflich sehr eingespannt war, nahm ich Kontakt mit der Vermieterin auf und er bekam die Wohnung. Er ist heute noch zufrieden mit dieser Entscheidung. Kurze Zeit später stieß ich dann auf die ausgeschriebene Stelle bei Hechler & Twachtmann Immobilien und da wusste ich sofort: Da bewirbste dich jetzt. Und nun arbeite ich bereits seit 2,5 Jahren als Backoffice-Kraft auf 20-Stunden Basis, da ich mich nebenbei noch um meine zwei heranwachsenden Kinder kümmere.

Insbesondere der Kundenkontakt ist das, was mir persönlich sehr viel Freude bereitet…
Ich bin in der Bremer Filiale tätig, zusammen mit meinen lieben Kolleginnen kümmern wir uns um die Telefonzentrale sowie Terminkoordination und unterstützen den Vertrieb wenn es darum geht, die für die Vermietung oder den Verkauf erforderlichen Unterlagen anzufordern, sie aufzuarbeiten und eine finale Akte zusammenstellen. Dazu gehören auch die Aufbereitung von Grundrissen sowie die Berechnung der Quadratmeter. Darüber hinaus unterstütze ich die Geschäftsführung bei der vorbereiteten Buchhaltung.
Am liebsten kümmere ich mich um das Kundenfeedback. Nach getaner Arbeit rufe ich die Kunden an und frage, ob sie zufrieden mit unserer Leistung waren und was wir noch verbessern können. Insbesondere der Kundenkontakt ist das, was mir persönlich sehr viel Freude bereitet. Viele Kunden schütten am Telefon auch mal ihr Herz aus, das Zwischenmenschliche ist mir eigentlich am Wichtigsten - speziell im Team!
Und das ist es, was uns auszeichnet: ein super Arbeitsklima, nette Kollegen und Chefs – da geht man einfach gerne zur Arbeit.

Die Herausforderung in meinem Job ist…
… auch in stressigen Zeiten, einen kühlen Kopf zu behalten und dabei immer freundlich zu bleiben. Häufig kommen viele Objekte gleichzeitig rein, dann muss immer alles ganz schnell gehen. Auch wenn wir so effizient arbeiten wie wir können, es gibt viele zeitliche Barrieren und Hürden, die wir nicht beeinflussen können, weil wir auch auf die Arbeit von Dritten angewiesen sind. Insbesondere die Unterlagenbereitstellung ist manchmal gar nicht so schnell zu realisieren. Durch die DSGVO-Regelung ist es zum Beispiel viel schwieriger geworden an Unterlagen zu kommen, zum Beispiel, wenn man bei Verwaltern anruft. Heutzutage sind viel mehr Nachweise über entsprechende Befugnisse der Einsicht erforderlich. Oder aber die Unterlagen werden erst an den Eigentümer geschickt, die sie wiederum uns übermitteln müssen. Das ist manchmal enorm zeitaufwendig. Es passiert sehr viel im Hintergrund, was für Außenstehende nicht sichtbar und somit auch schwer nachvollziehbar ist. „Mal eben schnell“ ist halt nicht, wenn es um die Veräußerung von Immobilien geht. Zumindest wenn man gesetzeskonform arbeitet.

Und dann stand auf einmal die Polizei vor der Tür…
Ein Ereignis, das ich nie vergessen werde in meiner Zeit bei Hechler & Twachtmann Immobilien trug sich ganz zu Anfang meiner Zeit zu. Ich war noch sehr aufgeregt und übermotiviert und habe beim Aufschließen der Filiale irrtümlich die Alarmanlage ausgelöst, was dazu führte, dass auf einmal die Polizei vor mir stand und mich am Liebsten mitnehmen wollte ;-) Das war sehr unangenehm. Insbesondere weil ich dann den Chef anrufen musste, um ihn zu bitten, die peinliche Angelegenheit mit der Polizei aufzuklären.

Zuhause ist da, wo meine Liebsten sind, ein gemeinsames Zusammensein.
Mein Zuhause ist ein Einfamilienhaus in Delmenhorst – dort wohne ich mit meinem Mann, zwei Kindern und zwei Zwergkaninchen mit freiem Auslauf im Garten, direkt am Naturschutzgebiet. Es ist schön grün und das liebe ich. Zuhause ist für mich ein Ort, wo ich mit meiner Familie in Ruhe entspannen kann. Ich bin zwar ein Großstadtmädel aber gerade dadurch genieße ich es, dass es bei uns im Garten so schön ruhig ist und wir allgemein sehr ruhig und naturnah wohnen. Am liebsten lade ich alle Freunde zu uns ein zum Grillen – wir grillen sehr viel im Sommer. Zuhause ist da wo meine Liebsten sind, ein gemeinsames Zusammensein.

Mein Lieblingsplatz…
…ist meine Hängematte! Da konnte ich während der Kurzarbeit sehr viel Zeit verbringen. Aber auch im Garten habe ich einiges verändert, viele Blumen eingepflanzt, mein allg. Sportprogramm und das Leben allgemein zu entschleunigt.

Corona hat schon was in mir verändert…
…durch die Ruhe hatte ich die Gelegenheit, wieder in mich reinzuhören und konnte feststellen, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Man muss dankbar sein, Familie und Freunde zu haben und sie endlich wiedersehen zu können, gesund zu sein und auch wieder arbeiten zu dürfen. Nicht nur das Materielle zählt, sondern vor allem das Zwischenmenschliche.

Zukunftswünsche?
Was ich mir wünsche ist, beruflich weiter voran zu kommen, sobald meine Kinder mich irgendwann nicht mehr so sehr brauchen und selbstständiger sind. Am liebsten bei Hechler & Twachtmann Immobilien.
Ansonsten wünsche ich mir, dass wir alle gesund und glücklich bleiben.

 

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